Isolation
Warum gute Isolationen und Wasserdampfsperren nicht unbedingt vor Feuchtigkeit schützen
Außenfeuchtigkeit durchdringt Baukörper und wird in erheblichen Mengen von Beton, Estrich, Mauerwerk und den üblichen Baumaterialien gespeichert.
Die gespeicherten Feuchtigkeitsmengen werden kontinuierlich an die Raumluft abgegeben. Das gilt für Kellerräume wie auch für Erdgeschosse und Stockwerke sowie freistehende Garagen, Hallen usw.
Die durchdringende Wassermenge hängt im wesentlichen von Art und Ausführung der Isolation ab.
Altbauten ohne oder mit geringer Isolation werden daher wesentlich stärker von außen durchfeuchtet als neuere Bauwerke.Das Gegenextrem ist die superdichte Isolation mit dichtschließenden Fenstern, die zwar keine Feuchtigkeit mehr von außen durchläßt aber so feuchtedicht ist, daß innen abgegebene oder erzeugte Luftfeuchtigkeit von Menschen und Tieren, beim Kochen, im Badezimmer, von Wasch- und Geschirrspülmaschine dazu führt, daß trotz Lüften und Heizen die Luftfeuchtigkeit zu hoch liegt und zu empfindlichen Feuchtigkeitsschäden führt.
Nachstehende Werte geben einen Überblick über die Feuchtigkeitsaufnahme von verschiedenen Baumaterialien.
Hieraus wird deutlich, welche Wassermengen im Baukörper gespeichert werden können.
| Baumaterial |
max. Wasseraufnahme |
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| Vollziegel |
90 - 190 Liter / cbm |
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| Kalksandstein |
180 - 270 Liter / cbm |
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| Schwerbeton |
140 - 190 Liter / cbm |
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| Gasbeton |
280 - 290 Liter / cbm |
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| Gipsbauplatte |
360 - 490 Liter / cbm |




